Nachdem die ersten beiden Alben dieser leider etwas untergegangenen Thrashlegende aus den USA von New Renaissance neu unter die geifernden Thrashghoulies gebracht wurden, schickt sich die Band nun an, ihr gesamtes Demomaterial der Weltöffentlichkeit zugänglich zu machen. Legendär geil sind die Riffattacken und der raubeinige Gesang, legendär ist der Demosound und legendär kultig ist auch die zuweilen rasende Thrashversion des Kissepics 'Black Diamond' (der Hammer von deren 73er Debüt). Hier gibt es wiederum alles, was das Thrasherherz zum Bluten bringt, wilde, unzähmbare Killerriffs, ein völlig entfesseltes Schlagzeug, irrwitzige Soli, dazu dreckige, eher geschriene als gesungene Vocals. Hier galt noch das Motto purer, ungezwungener Spielfreude, wo es auch nichts ausmachte, wenn mal ein Ton danebensaß. Das erste Demo war zu seiner Zeit noch etwas kontrollierter, stand brutalitätstechnisch knapp über dem damals angesagten Powermetal, mal abgesehen von den schon recht derben Vocals, die mich an Legacy erinnerten, wie das ganze Songmaterial auch. Zetro hatte also noch einen kleinen Bruder, hehehe. Je neuer die Stücke sind, desto wilder und schneller sind sie auch, desto mehr ungezügelter Wahnsinn prischt aus den Boxen direkt in Dein Gesicht, lieber Headbanger. Genau das ist, was den meisten heutigen Nachahmern einfach fehlt, die Magie, die geballte Wucht, welche sich rein aus den furiosen Arrangements schon ergab und nicht durch eine großspurige Produktion künstlich erzeugt werden mußte (wie bei vielen neuen Bands). Thrash war damals auf dem kreativen Höhepunkt, das merkt man der Band auch an, selbst wenn sie nicht mehr die ersten waren, die sich diesem Sound verschrieben hatten, sie waren mit unter den besten Truppen jener Tage. Nun, dieses Album soll also ein Geschenk für die hingebungsvollsten Fans sein, welche die Band nicht im Zuge der nach dem Thrash kommenden Trends wieder aus dem Gedächtnis gestrichen haben, es soll ja solche Ungestalten geben. Bitte, Freunde gepflegter Knüppeleien, tut Euch keinen Zwang an und gebt Euch dieser Klangorgie hin, hier gibt es keine Verfälschungen!
Sir Lord Doom
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
BLOOD FEAST – Remnants: The last remains CD
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Nachdem die ersten beiden Alben dieser leider etwas untergegangenen Thrashlegende aus den USA von New Renaissance neu unter die geifernden Thrashghoulies gebracht wurden, schickt sich die Band nun an, ihr gesamtes Demomaterial der Weltöffentlichkeit zugänglich zu machen. Legendär geil sind die Riffattacken und der raubeinige Gesang, legendär ist der Demosound und legendär kultig ist auch die zuweilen rasende Thrashversion des Kissepics 'Black Diamond' (der Hammer von deren 73er Debüt). Hier gibt es wiederum alles, was das Thrasherherz zum Bluten bringt, wilde, unzähmbare Killerriffs, ein völlig entfesseltes Schlagzeug, irrwitzige Soli, dazu dreckige, eher geschriene als gesungene Vocals. Hier galt noch das Motto purer, ungezwungener Spielfreude, wo es auch nichts ausmachte, wenn mal ein Ton danebensaß. Das erste Demo war zu seiner Zeit noch etwas kontrollierter, stand brutalitätstechnisch knapp über dem damals angesagten Powermetal, mal abgesehen von den schon recht derben Vocals, die mich an Legacy erinnerten, wie das ganze Songmaterial auch. Zetro hatte also noch einen kleinen Bruder, hehehe. Je neuer die Stücke sind, desto wilder und schneller sind sie auch, desto mehr ungezügelter Wahnsinn prischt aus den Boxen direkt in Dein Gesicht, lieber Headbanger. Genau das ist, was den meisten heutigen Nachahmern einfach fehlt, die Magie, die geballte Wucht, welche sich rein aus den furiosen Arrangements schon ergab und nicht durch eine großspurige Produktion künstlich erzeugt werden mußte (wie bei vielen neuen Bands). Thrash war damals auf dem kreativen Höhepunkt, das merkt man der Band auch an, selbst wenn sie nicht mehr die ersten waren, die sich diesem Sound verschrieben hatten, sie waren mit unter den besten Truppen jener Tage. Nun, dieses Album soll also ein Geschenk für die hingebungsvollsten Fans sein, welche die Band nicht im Zuge der nach dem Thrash kommenden Trends wieder aus dem Gedächtnis gestrichen haben, es soll ja solche Ungestalten geben. Bitte, Freunde gepflegter Knüppeleien, tut Euch keinen Zwang an und gebt Euch dieser Klangorgie hin, hier gibt es keine Verfälschungen!
Sir Lord Doom
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
E-Mail: order@hellionrecords.de
Artikelnummer: 16803 Kategorien: Compact Discs, Eigenpressung Schlagwörter: BLOOD FEAST, CD