Nachdem die alten Helden wie Testament, Exodus, Annihilator, Sepultura oder Slayer in den letzten Jahren wirklich schmählich mit trendigen Anbiederungen oder lahmarschigen, stillosen Alben versagten, neue Bands entweder zu modern mit komischer Aggromucke ohne Stil, belanglosen Unterklassetrümmereien oder stark angestaubten Rumpelthrashorgien langweilten ist aus dem Thrashmetal die Luft so gut wie raus. Lediglich eine Handvoll Kapellen spielt diese Musik noch mit der gleichen wilden Leidenschaft, fast an Willenlosigkeit grenzenden Hingabe und ultimativen Zerstörungskraft wie sie einst von den Genrevätern erdacht worden war. Eine der Bands, die locker den Geist der alten Zeit mit frisch klingenden, wenngleich auch herrlich innovationsfreien (was will man an einer absolut geilen Sache noch zum Besseren erneuern?) Thrashmetal heraufbeschwören, ist die Gruppe Fatal Embrace aus Berlin. Seit 13 Jahren aktiv gehört sie nicht mehr zu den Kinderkapellen, die meinen, daß Kutte, Stacheln und Lederklamotten anständiges, ehrlich – emotionales Songwriting ersetzen können, sondern lebt diesen Stil von der Wiege bis zur Bahre. Neben der infernalischen Speedversion von Death’s “Evil dead”, die in der Tat noch schneller und furioser als das schon grandiose Original ertönt, hat man diverse Eigenkompositionen verewigt, die sich nahtlos an diesen Klassiker anschließen. Immer wieder sind es geile Melodien, die sich harmonisch mit den rasenden Riffbolzen vereinen, ein Höllengespann, welches die Gitarrenläufe wie eine Armada von viermotorigen Bombern klingen lässt. Bass und Schlagzeug zocken dazu fetteste Beats, schön straight und in gesundem Up Tempo ohne Blastbeatambitionen (was dann ohnehin irgendwann nicht mehr flott, sondern eher nach Zeitlupe klingt), die die Songs wie eine Wildsau durchs Unterholz krachen lassen, auch ohne daß nun alles in Getrümmere ausartet. Und dann ist da der Mann am Mikrofon, der Heiländer, das Urviech aus Stahl. Er kann singen, wenn er denn will, aber sein beeindruckendes Gegrolle und Gewettere hier reicht für den Thrashmetal schon aus. Aggressiv, sehr zornig aber niemals stumpf und unkontrolliert gibt er seine Texte zum Besten. Seine Stimme ist knallhart und markant, quasi der letzte Baustein der ureigenen Persönlichkeit dieser Band. Fatal Embrace sind standfeste Klanggewalten, an denen jede Strömung von Plastikrock ohne Magie spurlos vorbeigeht.
Sir Lord Doom
Killerthrash a la Exodus / Slayer / Venom
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
FATAL EMBRACE – Dark pounding steel CD
15,50 €
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Nachdem die alten Helden wie Testament, Exodus, Annihilator, Sepultura oder Slayer in den letzten Jahren wirklich schmählich mit trendigen Anbiederungen oder lahmarschigen, stillosen Alben versagten, neue Bands entweder zu modern mit komischer Aggromucke ohne Stil, belanglosen Unterklassetrümmereien oder stark angestaubten Rumpelthrashorgien langweilten ist aus dem Thrashmetal die Luft so gut wie raus. Lediglich eine Handvoll Kapellen spielt diese Musik noch mit der gleichen wilden Leidenschaft, fast an Willenlosigkeit grenzenden Hingabe und ultimativen Zerstörungskraft wie sie einst von den Genrevätern erdacht worden war. Eine der Bands, die locker den Geist der alten Zeit mit frisch klingenden, wenngleich auch herrlich innovationsfreien (was will man an einer absolut geilen Sache noch zum Besseren erneuern?) Thrashmetal heraufbeschwören, ist die Gruppe Fatal Embrace aus Berlin. Seit 13 Jahren aktiv gehört sie nicht mehr zu den Kinderkapellen, die meinen, daß Kutte, Stacheln und Lederklamotten anständiges, ehrlich – emotionales Songwriting ersetzen können, sondern lebt diesen Stil von der Wiege bis zur Bahre. Neben der infernalischen Speedversion von Death’s “Evil dead”, die in der Tat noch schneller und furioser als das schon grandiose Original ertönt, hat man diverse Eigenkompositionen verewigt, die sich nahtlos an diesen Klassiker anschließen. Immer wieder sind es geile Melodien, die sich harmonisch mit den rasenden Riffbolzen vereinen, ein Höllengespann, welches die Gitarrenläufe wie eine Armada von viermotorigen Bombern klingen lässt. Bass und Schlagzeug zocken dazu fetteste Beats, schön straight und in gesundem Up Tempo ohne Blastbeatambitionen (was dann ohnehin irgendwann nicht mehr flott, sondern eher nach Zeitlupe klingt), die die Songs wie eine Wildsau durchs Unterholz krachen lassen, auch ohne daß nun alles in Getrümmere ausartet. Und dann ist da der Mann am Mikrofon, der Heiländer, das Urviech aus Stahl. Er kann singen, wenn er denn will, aber sein beeindruckendes Gegrolle und Gewettere hier reicht für den Thrashmetal schon aus. Aggressiv, sehr zornig aber niemals stumpf und unkontrolliert gibt er seine Texte zum Besten. Seine Stimme ist knallhart und markant, quasi der letzte Baustein der ureigenen Persönlichkeit dieser Band. Fatal Embrace sind standfeste Klanggewalten, an denen jede Strömung von Plastikrock ohne Magie spurlos vorbeigeht.
Sir Lord Doom
Killerthrash a la Exodus / Slayer / Venom
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
E-Mail: order@hellionrecords.de
Artikelnummer: 14186 Kategorie: Compact Discs Schlagwörter: FATAL EMBRACE, CD