Die Bulgaren waren mir eigentlich immer nur als besonders eifrige KGB freundliche Geheimdienstler aus diversen Agentenfilmen ein Begriff, aber auch dort wird Metal gespielt. Ob das hier nun wirklich der absolute Metal ist, das lassen wir mal dahingestellt sein. Pantommind beziehen ihre Einflüsse von Psychotic Waltz, Dead Soul Tribe, Fates Warning, Savatage, Dream Theater und wahrscheinlich noch Queensryche, also kann man sich ausrechnen, was einen hier erwartet. Aber nein, die Musik ist kein reiner Abklatsch der großen Helden, sondern ein sehr gelungener Versuch, sich progressiver Heavymucke zu widmen. Neben den urtypischen Frickelparts und vielen Disharmonien kommen auch immer wieder betörende ruhige bis sphärische Passagen zum Einsatz, die einen guten Ausgleich schaffen. Der Sänger hat eine solide Hardrockstimme, die einen nicht gleich aus der Bahn wirft. Und so dringt man vor in die spirituelle Welt der bulgarischen Progmetaller. Einen sehr großen Raum nimmt natürlich das Keyboard mit all seinen Klangfarben ein. Pantommind spielen sich traumwandlerisch in Rage, verfallen in einen Lustrausch metallischer Härte und lassen dann doch immer wieder den bezaubernden Melodien ihren freien Lauf. So gestalten sie ihr Album anspruchsvoll und nachvollziehbar zugleich. Ganz klar, sie innovieren nicht, nicht wirklich, sie erfrischen den progressiven Metal nur wieder mit ihrer ungezwungenen Art, die Elemente zu verweben. Liebhaber von Progmetal, der nicht aus dieser Welt zu sein scheint, sollten sich das gute Stück auf jeden Fall klarmachen.
Robert Moskau
progress. Metal
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
PANTOMMIND – Shade of fate CD
15,50 €
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Die Bulgaren waren mir eigentlich immer nur als besonders eifrige KGB freundliche Geheimdienstler aus diversen Agentenfilmen ein Begriff, aber auch dort wird Metal gespielt. Ob das hier nun wirklich der absolute Metal ist, das lassen wir mal dahingestellt sein. Pantommind beziehen ihre Einflüsse von Psychotic Waltz, Dead Soul Tribe, Fates Warning, Savatage, Dream Theater und wahrscheinlich noch Queensryche, also kann man sich ausrechnen, was einen hier erwartet. Aber nein, die Musik ist kein reiner Abklatsch der großen Helden, sondern ein sehr gelungener Versuch, sich progressiver Heavymucke zu widmen. Neben den urtypischen Frickelparts und vielen Disharmonien kommen auch immer wieder betörende ruhige bis sphärische Passagen zum Einsatz, die einen guten Ausgleich schaffen. Der Sänger hat eine solide Hardrockstimme, die einen nicht gleich aus der Bahn wirft. Und so dringt man vor in die spirituelle Welt der bulgarischen Progmetaller. Einen sehr großen Raum nimmt natürlich das Keyboard mit all seinen Klangfarben ein. Pantommind spielen sich traumwandlerisch in Rage, verfallen in einen Lustrausch metallischer Härte und lassen dann doch immer wieder den bezaubernden Melodien ihren freien Lauf. So gestalten sie ihr Album anspruchsvoll und nachvollziehbar zugleich. Ganz klar, sie innovieren nicht, nicht wirklich, sie erfrischen den progressiven Metal nur wieder mit ihrer ungezwungenen Art, die Elemente zu verweben. Liebhaber von Progmetal, der nicht aus dieser Welt zu sein scheint, sollten sich das gute Stück auf jeden Fall klarmachen.
Robert Moskau
progress. Metal
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
E-Mail: order@hellionrecords.de
Artikelnummer: 10503 Kategorie: Compact Discs Schlagwörter: PANTOMMIND, CD