{"id":145889,"date":"2008-10-31T07:49:47","date_gmt":"2008-10-31T06:49:47","guid":{"rendered":"http:\/\/demo.qxite.de\/shoppo\/shop\/unkategorisiert\/apostle-of-solitude-sincerest-misery-cd\/"},"modified":"2008-10-31T07:49:47","modified_gmt":"2008-10-31T06:49:47","slug":"apostle-of-solitude-sincerest-misery-cd","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/demo.qxite.de\/shoppo\/shop\/compactdiscs\/apostle-of-solitude-sincerest-misery-cd\/","title":{"rendered":"APOSTLE OF SOLITUDE &#8211; Sincerest misery      CD"},"content":{"rendered":"<p>CD<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Drummer der Senkrechtstarter THE GATES OF SLUMBER habe ich Chuck Brown im Fr&uuml;hjahr 2005 das erste Mal in Aktion erlebt und war begeistert. Wu&szlig;te gar nicht, da&szlig; er zudem noch Gitarrist und S&auml;nger bei seiner eigenen Kapelle APOSTLE OF SOLITUDE war und ist, die es bereits vor jenem schicksalstr&auml;chtigen Tag gegeben hat und die es hoffentlich auf einige sch\u00f6ne Platten im Laufe einer langen Karriere bringen werden. Ja, schon das Deb&uuml;t weckt diesen Wunsch in mir. APOSTLE OF SOLITUDE sind den &auml;lteren THE GATES OF SLUMBER nicht un&auml;hnlich, was nicht hei&szlig;en soll, da&szlig; hier kleine von gro&szlig;en Br&uuml;dern abkupfern, sondern da&szlig; da eine wundersch\u00f6ne Indianapolis Doom Szene heranreift, die es im Auge zu behalten gilt. Chuck und seine Boys machen auf jeden Fall alles richtig. Die Songs sind nat&uuml;rlich sehr schwerf&auml;llig und extrem wuchtig, ausgenommen &bdquo;The dark tower&ldquo;, welches ein nachdenklich stimmendes Instrumentalst&uuml;ck mit folkiger Refrainmelodie darstellt, das nur zum Ende hin etwas doomig wird, bevor das Hauptthema wieder einsetzt. Die Schwerf&auml;lligkeit soll uns aber nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, da&szlig; hier oft sehr aufw&uuml;hlende, peitschende Riffs und Rhythmen das Bild bestimmen, die eher in mittleren Geschwindigkeitslagen beheimatet sind. Einige Male wird im Staub gekrochen, wie es sich f&uuml;r echten Schlangendoom geh\u00f6rt, jedoch &uuml;bertreiben es APOSTLE OF SOLITUDE nicht mit monolithischer Eint\u00f6nigkeit. Wieder und wieder jagt die Leadgitarre brodelnde, das Herz zerkochende Solomelodien durch die Kompositionen wie beim zweiten St&uuml;ck &bdquo;Confess&ldquo; oder bei &bdquo;Last tears&ldquo; welches vom 2006er Demo &uuml;bernommen wurde (gibt es als Bonus auf der LP Version, die es auf fast 100 Minuten bringt). Ansonsten folgt sie mit majest&auml;tischen Harmonien den erdigen Riffs und verst&auml;rkt deren hypnotische Kraft. Auch experimentellere St&uuml;cke wie &bdquo;This dustbowl Earth&ldquo; werden nicht ausgespart. Hierbei handelt es sich um einen bluesigen, schleppenden Doomsong, der irgendwie aus dem Hintergrund zu scheppern scheint, w&auml;hrend im ersten Abschnitt jemand dar&uuml;ber einen nicht wirklich zu verstehenden Text rezitiert. Der Monosound des hintergr&uuml;ndigen Geschepperes zieht sich ein Weilchen voran. Das St&uuml;ck bleibt ansonsten instrumental und kann mit sch\u00f6nen Gitarrenmelodien die Seele erobern. Eines der eigentlich packendsten Lieder auf dem Album, durch den Klang jedoch wirkt es endfremdet und macht es dem H\u00f6rer Probleme, wirklich einen Bezug zu entwickeln. Vielleicht h&auml;tte ein zweimin&uuml;tiger Vorlauf mit eben diesem Sound gereicht, der dann in einen regul&auml;ren Doomsong &uuml;bergeht. Ein Interview wird kl&auml;ren, was sie sich dabei gedacht haben. P&uuml;nktlich zum Folgest&uuml;ck &bdquo;Warbird&ldquo; kommt der Klang zur&uuml;ck an den B&uuml;hnenrand. Ein verzerrter Bass knirscht eine sinistere, urtypische Doommelodie zurecht, weniger zerrige Gitarren, die sich langsam bis zum Einsatz des Gesangs in Punkto Schwere steigern, bet\u00f6ren die Sinne des in seiner eigenen spirituellen Welt versunkenen H\u00f6rers. Chuck heult mit seiner charismatischen mittelhohen, aber hellen, von Hoffnungslosigkeit und Zweifeln bereits angefressen Stimme seine Botschaft in den &Auml;ther. Nach einer Weile des Siechtums kommt der Song dann in Schwung. Kraftvolle Mid Tempo Abfolgen mit zuweilen sehr eing&auml;ngigen Gitarrenl&auml;ufen bestimmen das Bild. Doch die Band holt den Kriegsvogel zur&uuml;ck auf den Boden, l&auml;sst den Bass eine Passage alleine brodeln, w&auml;hrend das Schlagzeug darunter einen dezenten, angejazzten Beat legt. Und wieder wogt die Komposition los, l&auml;sst vor Emotionen, insbesondere Leidenschaft fast berstende Soli durch den H\u00f6rer jagen. Irgendwann reicht es dem guten Chuck und er schreit zornentbrannt seine Melodien, statt sie nur zu singen. Wow, das wei&szlig; einen schon zu pl&auml;tten. APOSTLE OF SOLITUDE sind eine eigenwillige, stilistisch aber orthodox ausgerichtete Kapelle. Drehungen und Wendungen, die den H\u00f6rer nun komplett &uuml;berraschen und eventuell vor den Kopf sto&szlig;en w&uuml;rden, sind hier nicht zu finden. Die Band folgt den Regeln der uralten musikalischen Zeremonie, aber genau das macht sie so spannend. Zum Ende der CD hin gibt es den vierzehn min&uuml;tigen Titelsong und der ist ein von Hoffnungslosigkeit, von Resignation und erdr&uuml;ckender, &uuml;berm&auml;chtiger Trauer gepr&auml;gter Lavastrom, der sich beh&auml;big und doch forsch aus den Boxen walzt. Die Melodien der Leadgitarre brennen sich sehr tief in die Seele ein und den Stress und aufreibenden Gedankenm&uuml;ll aus der Seele weg. Man mu&szlig; sich in die zuweilen mehrstimmigen Harmonien hineinfallen lassen, dann werden sie einen mit sich ziehen. Chuck packt noch einmal seinen theatralischsten Gesang aus und beschw\u00f6rt uns alle. Das St&uuml;ck wird im weiteren Verlauf ein wenig entspannter, schleppt sich dann aber nach kurzer Verschnaufpause schmerzerf&uuml;llt weiter voran. Auf einmal scheint es einen Bruch zu geben und majest&auml;tisches Stampfen mit heroischem Ausdruck bestimmt das Bild. &bdquo;Sincerest misery (1000 days)&ldquo; ist also als epischer Reisebericht durch die eigene Psyche angelegt. Das Solo wird wieder einmal besonders lustvoll gespielt, die Grundmelodie durchweicht einem den Br&auml;gen so richtig. Faszinierend. Man kann trotz kompletter Innovationsfreiheit gerade im Doom immer wieder frische Musik bringen, die einem nicht das Gef&uuml;hl gibt, das gesamte Genre sei einfach nur limitiert. Das w&auml;re auch nicht die Grundintention des Dooms, denn dies ist mehr als nur Musik, dies ist eine zeremonielle Reise, ein uraltes Ritual. Nachdem &bdquo;Sincerest misery (1000 days)&ldquo; sein Ende gefunden hat, wechselt die Band ohne Pause zu BLACK SABBATHS &bdquo;Electric funeral&ldquo;. Eine gekonnte Darbietung eines gro&szlig;en Klassikers des Dooms von 1970. Wenn ein Song auch nach 38 Jahren und in der soundsovielten Bearbeitung noch soviel Macht verstr\u00f6mt, dann ist er eine absolut korrekte Wahl. Dieses St&uuml;ck ist sozusagen ein nicht angek&uuml;ndigter Bonus, eventuell will man hier Lizenzgeb&uuml;hren sparen. Wobei sicherlich kein Mensch von der alten Plattenfirma der SABS ernsthaft auf APOSTLE OF SOLITUDE sto&szlig;en sollte. Obschon ich sie gerne als VERTIGO Ver\u00f6ffentlichung gesehen h&auml;tte. Nichts desto trotz, eine hervorragende Adaption eines alten Kultsongs und ein kr\u00f6nender Abschlu&szlig; f&uuml;r eine Doomabfuhr, die den H\u00f6rer nachhaltig spirituell bereichern wird.<br \/>Sir Lord Doom<\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n","protected":false},"featured_media":145890,"template":"","meta":{"_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","_seopress_robots_follow":"","_seopress_robots_imageindex":"","_seopress_robots_snippet":"","_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_robots_breadcrumbs":"","_seopress_robots_freeze_modified_date":"","_seopress_robots_custom_modified_date":"","_seopress_robots_canonical":"","_seopress_social_fb_title":"","_seopress_social_fb_desc":"","_seopress_social_fb_img":"","_seopress_social_fb_img_attachment_id":0,"_seopress_social_fb_img_width":0,"_seopress_social_fb_img_height":0,"_seopress_social_twitter_title":"","_seopress_social_twitter_desc":"","_seopress_social_twitter_img":"","_seopress_social_twitter_img_attachment_id":0,"_seopress_social_twitter_img_width":0,"_seopress_social_twitter_img_height":0,"_seopress_redirections_value":"","_seopress_redirections_enabled":"","_seopress_redirections_enabled_regex":"","_seopress_redirections_logged_status":"","_seopress_redirections_param":"","_seopress_redirections_type":0,"_seopress_analysis_target_kw":""},"product_brand":[],"product_cat":[355],"product_tag":[1452,344],"class_list":["post-145889","product","type-product","status-publish","has-post-thumbnail","product_cat-compactdiscs","product_tag-apostle-of-solitude","product_tag-cd","product_shipping_class-httpdemo-qxite-deshoppowp-adminadmin-phppagewc-settingstabshippinginstance_id18","has-post-title","has-post-date","has-post-category","has-post-tag","has-post-comment","has-post-author","","first","instock","taxable","shipping-taxable","purchasable","product-type-simple"],"builder_content":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/demo.qxite.de\/shoppo\/wp-json\/wp\/v2\/product\/145889","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/demo.qxite.de\/shoppo\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/demo.qxite.de\/shoppo\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/demo.qxite.de\/shoppo\/wp-json\/wp\/v2\/media\/145890"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/demo.qxite.de\/shoppo\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=145889"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/demo.qxite.de\/shoppo\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=145889"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/demo.qxite.de\/shoppo\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=145889"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/demo.qxite.de\/shoppo\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=145889"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}