Komischer Name, ein komisches Coverartwork, aber sehr schöne Musik dafür. Powermetal der amerikanischen Prägung, verspielt, sogar ein wenig progressiv, immer leicht abgeschwebt und ätherisch wird uns geboten. Der Sound ist natürlich und heavy as fuck, die Riffs sägen sich tief in Deinen Geist hinein, stecken ihn in Brand, machen Dich zu ihrem willenlosen Sklaven, der sich unter ihren Gesängen im Irrsinn windet. Der Gesang ist melodiös, mit viel Volumen und Kraft, ein charismatisches Metalscreaming von einer Sirene, die Leuten wie dem Tyrant nicht nachsteht. Haken werden geschlagen, unerwartete Abstopper eingelegt, verrückte Rhythmusfiguren vom wild dahinbollernden Schlagzeug aufgebaut und im nächsten Moment wieder zusammengekloppt. Die Platte hat es in sich. Da werden sich die korrodierenden Kräfte, die unsere kleine, aber feine Szene belagern, ihre Beißerchen ruinieren, denn CROWN THE LOST lassen sich nicht einfach annagen. Mit immenser Leidenschaft und einer Spieltechnik auf höchstem Niveau wird die Brücke zwischen dem traditionellen Powermetal der 80er und heutigen progressiveren Ausdrucksweisen geschlagen. An trendigen Fettnäpfchen schleicht sich die Band dabei geschickt vorbei, so dass ein jeder fundamentalistischer Fan des ursprünglichen US Metalsounds auf seine Kosten kommt Mit schierer Wucht prischt der durchdacht komponierte Metal der Band auf uns ein, erreicht die Grenze zum Thrash nicht selten, biegt aber immer wieder ab und betört uns mit hymnischen, dennoch rasanten Parts, die unsere Nackenmuskulatur in Dauerrotation halten. Epische Einlagen sind der Band ebensowenig Fremd wie Gedonnere, aber eben alles im Rahmen. Wenn TITAN FORCE HEATHEN mit DREAM THEATER spicken würden, dann käme wohl solche Musik dabei raus. Ist nur mal ein wenig Namedropping für die unschlüssigen Freaks. CROWN THE LOST können eine gewaltige Menge und sind weder „retro“ noch „trendy“. Das hier ist zeitlose Stahlschmiedekunst mit hinreißenden Songs, die allerdings ihre Reifezeit im Herzen der Hörer benötigen, da sie sehr ausladend angelegt sind. Diese Band ist zu erhaben für den ganzen Mainstream Dreck da draußen, soviel steht fest. Ich glaube fast, dass mir die Sinne schwinden möchten, anhand so mancher Passage mit hoher Geschwindigkeit, die dann ihre wahre Komplexität in den Arrangements erst zeigt, wenn man schon wie irre am Bangen ist. Geil! So lobe ich mir progressiven Metal. Seit den alten STEEL PROPHET Scheiben gab es sowas kaum mehr! Sir Lord Doom
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
CROWN THE LOST – Blind faith loyality CD
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Komischer Name, ein komisches Coverartwork, aber sehr schöne Musik dafür. Powermetal der amerikanischen Prägung, verspielt, sogar ein wenig progressiv, immer leicht abgeschwebt und ätherisch wird uns geboten. Der Sound ist natürlich und heavy as fuck, die Riffs sägen sich tief in Deinen Geist hinein, stecken ihn in Brand, machen Dich zu ihrem willenlosen Sklaven, der sich unter ihren Gesängen im Irrsinn windet. Der Gesang ist melodiös, mit viel Volumen und Kraft, ein charismatisches Metalscreaming von einer Sirene, die Leuten wie dem Tyrant nicht nachsteht. Haken werden geschlagen, unerwartete Abstopper eingelegt, verrückte Rhythmusfiguren vom wild dahinbollernden Schlagzeug aufgebaut und im nächsten Moment wieder zusammengekloppt. Die Platte hat es in sich. Da werden sich die korrodierenden Kräfte, die unsere kleine, aber feine Szene belagern, ihre Beißerchen ruinieren, denn CROWN THE LOST lassen sich nicht einfach annagen. Mit immenser Leidenschaft und einer Spieltechnik auf höchstem Niveau wird die Brücke zwischen dem traditionellen Powermetal der 80er und heutigen progressiveren Ausdrucksweisen geschlagen. An trendigen Fettnäpfchen schleicht sich die Band dabei geschickt vorbei, so dass ein jeder fundamentalistischer Fan des ursprünglichen US Metalsounds auf seine Kosten kommt Mit schierer Wucht prischt der durchdacht komponierte Metal der Band auf uns ein, erreicht die Grenze zum Thrash nicht selten, biegt aber immer wieder ab und betört uns mit hymnischen, dennoch rasanten Parts, die unsere Nackenmuskulatur in Dauerrotation halten. Epische Einlagen sind der Band ebensowenig Fremd wie Gedonnere, aber eben alles im Rahmen. Wenn TITAN FORCE HEATHEN mit DREAM THEATER spicken würden, dann käme wohl solche Musik dabei raus. Ist nur mal ein wenig Namedropping für die unschlüssigen Freaks. CROWN THE LOST können eine gewaltige Menge und sind weder „retro“ noch „trendy“. Das hier ist zeitlose Stahlschmiedekunst mit hinreißenden Songs, die allerdings ihre Reifezeit im Herzen der Hörer benötigen, da sie sehr ausladend angelegt sind. Diese Band ist zu erhaben für den ganzen Mainstream Dreck da draußen, soviel steht fest. Ich glaube fast, dass mir die Sinne schwinden möchten, anhand so mancher Passage mit hoher Geschwindigkeit, die dann ihre wahre Komplexität in den Arrangements erst zeigt, wenn man schon wie irre am Bangen ist. Geil! So lobe ich mir progressiven Metal. Seit den alten STEEL PROPHET Scheiben gab es sowas kaum mehr!
Sir Lord Doom
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Artikelnummer: 70155 Kategorien: Compact Discs, Sonderangebote Schlagwörter: CROWN THE LOST, CD