Zweiunddreissig Jahre und kein bischen weise, so könnte man diese Band beschreiben, deren Vicente Feijóo an Gesang und Gitarre seit den heavyrockigen Anfängen in den Siebzigern das Ruder in der Hand hält und inzwischen zur alten Garde des europäischen Metals zählen sollte. Anfang 50? Mitte 50? Wenn Brian Ross, die JUDAS PRIEST Brüder und MOTÖRHEAD noch rawken dürfen, dann sollen ZARPA das auch tun. Ein Hoch auf den alten Vince, dass er der verkommenen Jugend zeigt, wie echter Metal zu klingen hat. Und er tut dies mit einer Leidenschaft und Unbekümmertheit, die man sonst nur von der Jugend her kennt. Die Songs sind urtypisch für die Heavy Metal ZARPA, der bauchige, wuchtige Heavy Rock der ganz frühen Phase mit seiner Basis in Blues und Acidrock ist einer eleganteren Form gewichen, lange schon. Die Riffs sind nicht weniger heavy und intensiv, nur eben umso ausgeprägter und direkter, die Melodien eindringlich und geschmeidig, stecken aber voller Leidenschaft und Lebenslust. Das ist die iberische Mentalität. Ihr findet sechzehn Songs auf der CD, darunter einige in englischer Sprache, was für spanische Bands echt selten ist, da sie sich in ihrer Muttersprache wesentlich eleganter auszudrücken vermögen, da sie trotz der Sprachbarriere zu den anglophilen Staaten hin gerade in vielen südamerikanischen Ländern eine große Basis bekommen und da sie eigentlich verdammte Sturschädel sind, die nur von den Iren in ihrem Stolz übertroffen werden. Hmm, nun, Vincentes Akzent ist zwar irgendwie da, aber er stört nicht, sondern hat einen nicht unerheblichen Charme. ZARPA gehen stilistisch in die Zeiten zurück, wo die Rockmusik wilder, also zum Heavy Metal wurde. Viele Songs haben treibende Rhythmen, die wie das Knattern der Maschine eines Motorrades die Sinne anfeuern. In Verbund mit den feurigen Harmonien und dem dennoch erdigen Feeling ergibt sich ein herrlich orthodoxer und doch stets frischer NWoBHM beeinflusster Stil. Die Live DVD zeigt dann die wahren Qualitäten der spanischen Legende, da lassen sich die alten Hasen bei einem Best Of Feuerwerk durch ihr Programm anlässlich des 30 jährigen Jubiläums von keinem englischen oder amerikanischen Act die Butter vom Brot klauen. Die Truppe rockt satt und trotz der ganzen Routine befreit wie eine Horde Teenager drauflos als gäbe es kein Morgen mehr. Sie hat ihr Publikum in festem Griff, die durchdrehenden Headbangerhorden fressen ihnen förmlich aus der Hand und verlangen nach nichts anderem als Heavy Metal reinen Blutes, was sie auch bekommen sollen. Man fühlt sich an die Konzertbilder klassischer Hardrock – und Metallegenden der frühen 80er erinnert, wen kümmern da die paar Falten in den Gesichtern der Musiker? Old School as fuck, jawoll! Und ZARPA sind nun einmal eine Hitschmiede, da lässt sich nichts sagen. Für Metalheads alter Schule! Sir Lord Doom
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
ZARPA – Iberia CD&DVD
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Zweiunddreissig Jahre und kein bischen weise, so könnte man diese Band beschreiben, deren Vicente Feijóo an Gesang und Gitarre seit den heavyrockigen Anfängen in den Siebzigern das Ruder in der Hand hält und inzwischen zur alten Garde des europäischen Metals zählen sollte. Anfang 50? Mitte 50? Wenn Brian Ross, die JUDAS PRIEST Brüder und MOTÖRHEAD noch rawken dürfen, dann sollen ZARPA das auch tun. Ein Hoch auf den alten Vince, dass er der verkommenen Jugend zeigt, wie echter Metal zu klingen hat. Und er tut dies mit einer Leidenschaft und Unbekümmertheit, die man sonst nur von der Jugend her kennt. Die Songs sind urtypisch für die Heavy Metal ZARPA, der bauchige, wuchtige Heavy Rock der ganz frühen Phase mit seiner Basis in Blues und Acidrock ist einer eleganteren Form gewichen, lange schon. Die Riffs sind nicht weniger heavy und intensiv, nur eben umso ausgeprägter und direkter, die Melodien eindringlich und geschmeidig, stecken aber voller Leidenschaft und Lebenslust. Das ist die iberische Mentalität. Ihr findet sechzehn Songs auf der CD, darunter einige in englischer Sprache, was für spanische Bands echt selten ist, da sie sich in ihrer Muttersprache wesentlich eleganter auszudrücken vermögen, da sie trotz der Sprachbarriere zu den anglophilen Staaten hin gerade in vielen südamerikanischen Ländern eine große Basis bekommen und da sie eigentlich verdammte Sturschädel sind, die nur von den Iren in ihrem Stolz übertroffen werden. Hmm, nun, Vincentes Akzent ist zwar irgendwie da, aber er stört nicht, sondern hat einen nicht unerheblichen Charme. ZARPA gehen stilistisch in die Zeiten zurück, wo die Rockmusik wilder, also zum Heavy Metal wurde. Viele Songs haben treibende Rhythmen, die wie das Knattern der Maschine eines Motorrades die Sinne anfeuern. In Verbund mit den feurigen Harmonien und dem dennoch erdigen Feeling ergibt sich ein herrlich orthodoxer und doch stets frischer NWoBHM beeinflusster Stil. Die Live DVD zeigt dann die wahren Qualitäten der spanischen Legende, da lassen sich die alten Hasen bei einem Best Of Feuerwerk durch ihr Programm anlässlich des 30 jährigen Jubiläums von keinem englischen oder amerikanischen Act die Butter vom Brot klauen. Die Truppe rockt satt und trotz der ganzen Routine befreit wie eine Horde Teenager drauflos als gäbe es kein Morgen mehr. Sie hat ihr Publikum in festem Griff, die durchdrehenden Headbangerhorden fressen ihnen förmlich aus der Hand und verlangen nach nichts anderem als Heavy Metal reinen Blutes, was sie auch bekommen sollen. Man fühlt sich an die Konzertbilder klassischer Hardrock – und Metallegenden der frühen 80er erinnert, wen kümmern da die paar Falten in den Gesichtern der Musiker? Old School as fuck, jawoll! Und ZARPA sind nun einmal eine Hitschmiede, da lässt sich nichts sagen. Für Metalheads alter Schule! Sir Lord Doom
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